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Bundesverdienstkreuz für Prof. Claus Niederau

Prof. Claus Niederau
Prof. C. Niederau

Prof. Dr. med. Claus Niederau erhielt am 3. Februar 2010 für sein ehrenamtliches Engagement den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) im Rathaus der Stadt Oberhausen. Der Chefarzt der Katholischen Kliniken Oberhausen unterstützt seit über zwölf Jahren die Deutsche Leberhilfe e.V. als Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Beirat. Seit langem setzt sich Niederau aktiv dafür ein, die Stigmatisierung von Leberkrankheiten zu bekämpfen. Darüber hinaus engagiert er sich als Berater anderer Patientenvereine und ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Ambulanten Hospizes in Oberhausen. Außerdem ist er Mitglied im Vorstand der Deutschen Leberstiftung.

Millionen von Bundesbürgern sind leberkrank, ohne es zu ahnen. Die meisten Lebererkrankungen sind im Frühstadium gut behandelbar; da eindeutige Symptome häufig ausbleiben, werden viele Erkrankungen jedoch erst entdeckt, wenn Patienten bereits an gefährlichen Spätfolgen wie Zirrhose und Leberkrebs leiden. So haben sich die Leberkrebsraten in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten verdoppelt, der Trend ist weiter steigend. Daher fordert Niederau die amtierende Bundesregierung auf, eine nationale Strategie zur besseren Früherkennung von Lebererkrankungen zu entwickeln.

„Lebererkrankungen können jeden treffen, unabhängig von Herkunft und Lebensstil“, erklärt Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Schirmherrin der Deutschen Leberhilfe e.V. „Prof. Niederau ist ein Vorbild für alle Mitbürger, da er sich weit über seine Arzttätigkeit hinaus ehrenamtlich für chronisch Kranke und Hilfsbedürftige einsetzt. Daher freut es mich sehr, dass sein Engagement nun in dieser Form gewürdigt wird.“

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